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Über die Initiative

Der ASSOZIATIONSVERBAND FÜR DEN SCHUTZ UND DIE ENTWICKLUNG DES KULTURERBES DER TSCHECHISCHEN REPUBLIK startet mittels dieser Internetseiten die Initiative für die RETTUNG DES KURORTES KYSELKA früher eines malerischsten Kurortes in Europa, der sich im schönen Flusstal Ohře (Eger), knappe 11 km von Karlsbad entfernt, befindet.

Wir sind völlig derselben Meinung wie Otakar Motejl, der erste öffentliche Rechtshüter in der ČR, der in seinem Bericht, der sich mit der Zerstörung von Kyselka beschäftigt, anführte:

Der Zustand der denkmalgeschützten Objekte in Kyselka ist ein trauriger Beleg davon, wie die denkmalgeschützte Objekte enden können, falls sich zu der Passivität des Eigentümers auch der Staat und seine Organe anschließen.“

Otakar Motejl hat sich weiter geäußert, dass es praktisch nichts mehr zu retten gibt. Die Assoziation ist jedoch einer anderen Ansicht und wir sind der Meinung, dass es notwendig ist, den Kurort wieder neu aufzubauen und zwar auch zum Beispiel als eine Replik, falls es keine andere Lösung gibt (es sind solche Repliken der vernichteten Denkmäler bekannt und es sind nicht wenige). Wir erwarten einen maximalen Beitrag bei der Kurorterneuerung vor allen von jenen, die für diesen Zustand verantwort-lich sind oder die der Zerstörung des Kurortes untätig zusahen und nichts unternommen haben, obwohl sie es tun konnten und sollten. Es ist unverzeihlich, dass der Kurort, in dem noch im Jahre 1990 ein funktionsfähiges Kindersanatorium tätig war, dass der Kurort, in dem es noch bis heute eine beweisbare Heilquelle gibt, sich in Ruinen befindet.

Heinrich Mattoni, der Gründer des Kurortes und der weltberühmten Mineralwassermarke hatte ein Lebenskredo, das er in seinem Leben reich erfüllte:

„Falls ich etwas aus diesem Land nehme, muss ich ihm auch etwas zurückgeben.“

Die Assoziation ist von der Rechtsverantwortung des gegenwärtigen Eigentümers des Kurortes, der Gesellschaft CTS Duo, für den gegenwärtigen Zustand der denkmalgeschützten Objekte überzeugt, und sie lässt die zuständigen Organe untersuchen lassen, inwiefern der Eigentümer den Zustand der denkmalgeschützten Objekte mittels seiner Passivität verursachte.

Die Assoziation ist weiter von der Moralverantwortung der Privatgesellschaft Karlovarské minerální vody, a.s., überzeugt, und ist der Meinung, dass falls die Gesellschaft vor ihren inländischen und auch ausländischen Kunden bestehen will, muss sie markant zu der Erneuerung des Kurortes beitragen, was sie übrigens schon längst machen sollte.

Der Assoziationsverband für den Schutz und die Entwicklung des Kulturerbes der Tschechischen Republik verkündet daher eine

PETITION

Wir bitten alle, den das Schicksal dieses malerischen Kurortes nicht gleichgültig ist und die derselben Meinung sind wie wir, dass es nicht möglich ist, dass in einem Kulturstaat etwas Ähnliches passieren kann, und dass sie unsere Petition unterstützen.

Unterschrift Petition

Je mehr wir sind, desto besser gelingt es uns, die Erneuerung des Kurortes durchzusetzen.

 

die RETTUNG DES KURORTES KYSELKA

Asociace sdružení pro ochranu a rozvoj kulturního dědictví ČR
Karolíny Světlé 5, 110 00 Praha 1
e-mail: prezidium@asorkd.cz, web:www.asorkd.cz
IČ: 22 83 87 21